Donnerstag, 5. Mai 2016

Prag, Februar 2014

Da ich super gerne reise, habe ich mich dazu entschlossen, meinen eigenen Reiseblog zu gründen. Obwohl ich diesen Blog in erster Linie für mich führen werde, um meine Erinnerungen festzuhalten, aber sicher kann ich auch den einen oder anderen zukünftigen Leser, der über den Blog stolpert, mit Insider-Tips helfen. :-) Da ich selbst in der Tourismusbranche arbeite, bin ich auch daran interessiert, den schönsten Urlaub für mich zu planen und das beste Hotel sowie den günstigsten Flug herauszufinden.

Nun werde ich erst mal eine Weile damit beschäftigt sein, die Urlaube aus den letzten Jahren nachzuarbeiten und fange im Februar 2014 mit einem Wochenende in Prag an.

Dieser “Urlaub”, falls man das schon so nennen kann, war der erste gemeinsame von meinem Freund und mir. Wir waren von Freitag bis Sonntag in Prag, um das Valentinswochenende dort zu verbringen.

Wir sind früh morgens gegen sechs Uhr in Lübeck gestartet und haben das Europa-Spezial der Deutschen Bahn genutzt. Zwar hat es gute sieben Stunden gedauert, bis wir angekommen sind, hat aber auch nur 29€ pro Person und Strecke gekostet.
Am Hauptbahnhof in Prag angekommen, sind wir zu Fuß in unser Hotel gegangen. Ich habe einen Gutschein auf ab-in-den-urlaub-deals.de gefunden, sodass wir nur 120€ für zwei Übernachtungen im penta Plus Zimmer inkl. Frühstück und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr gezahlt haben.

Das Hotel war wunderbar und ich kann es wärmstens empfehlen! Die Betten waren super gemütlich, das Bad hatte eine Regendusche, alles war sauber, das Personal freundlich und das Frühstück reichhaltig. Ich könnte immer so weiter schwärmen… wir sind so begeistert von diesem Hotel gewesen, sodass wir wieder das Pentahotel für unseren diesjährigen Urlaub in Wien gewählt haben.




Ich hätte sogar eine tolle Restaurant-Empfehlung gehabt, doch als ich gerade auf der Suche nach dem Namen des Restaurants war, habe ich gesehen, dass es in der Zwischenzeit wohl geschlossen hat. :( Super schade, denn direkt gegenüber des Hotels war eine super Pizzeria mit Steinofen-Pizza!

Günstig und gut essen gehen sollte in Prag aber nicht wirklich ein Problem sein. So haben wir für zwei leckere Pizzen, Getränke, zwei Desserts und Trinkgeld umgerechnet gerade einmal 16€ gezahlt.

Die weniger schönen Dinge möchte ich natürlich auch nicht verheimlichen. Was mir den Urlaub ein wenig “vermiest” hat, war, dass ich mir am nächsten Morgen ein schönes Veilchen eingefangen hab. Es ist beim Herumalbern mit meinem Freund passiert, als ich ihn wecken wollte und tat ganz schön weh. Wurde auch noch gut blau und lila… Habe mich auf unseren Fotos dann immer so hingestellt, dass mein Auge nicht zu sehen war. Die Blicke der Leute auf der Straße waren uns aber auch sicher…

Wir sind dann mit der Tram zur Karlsbrücke gefahren. Ich fand es super schön dort; auf der Brücke waren ganz viele Künstler, die Karikaturen gezeichnet oder Bilder gemalt haben. Am liebsten hätte ich ein Bild von mir und meinem Freund zeichnen lassen. Wir sind also nur so über die Brücke geschlendert, um dann zur Burg zu gehen.
Ehrlich gesagt, haben wir gar nicht mehr viel unternommen, sondern sind nur noch ein bisschen bummeln gegangen.
Wer shoppen möchte, kann das auf jeden Fall im “Palladium” tun, ein riesengroßes Einkaufszentrum.





Und wer in Prag ist, muss unbedingt U-Bahn fahren. Zwar ist das für Großstadtmenschen nichts Besonderes an sich, doch die U-Bahnen in Prag sind sooo tief und die Rolltreppen ziemlich abenteuerlich.


An unserem letzten Tag haben wir trotz Late-Check-Out früh ausgecheckt und sind dann mit Gepäck noch mal zum Altstädter Ring und zur Astronomischen Uhr gegangen (damit nicht später nicht noch mal zum Hotel zurück müssen). Dort haben wir es uns noch mal in einer Kissenbar gemütlich gemacht. Es war super gemütlich dort, mit ausgezogenen Schuhen zwischen Kissen zu liegen und eine heiße Schokolade zu trinken.

Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir dann noch einen Zwischenstopp beim Wenzelsplatz gemacht.



Planmäßig wären wir um Mitternacht wieder zu Hause angekommen, aber die DB ist sich treu geblieben und unser zweiter Zug hatte so viel Verspätung, dass wir den dritten Zug verpasst haben und letztendlich dann erst halb zwei zu Hause waren. Aber das Wochenende war es wert!

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